Holding Pattern
Insbesondere im Bereich großer Flughäfen ist der Luftraum oft überlastet. Auch die Zuweisung. Durch die Zuweisung eines Slot wird schon beim Start des Flugzeuges versucht, die Ankunft so zu steuern, dass längere Wartezeiten am Zielflughafen vermieden werden, in der Praxis kommt es jedoch trotzdem häufig vor, dass die Piloten die Anweisung bekommen eine Warteschleife (Holding Pattern) zu fliegen.
Standard Pattern
Eine Warteschleife hat eine feste Lage im Luftraum und wird an einem festen Punkt, dem Holding Fix ausgerichtet.
Als Holdings-Fix kann ein VOR, NDB, Radial, eine Intersection oder eine Airway dienen. Zusätzlich kann eine Entfernung DMS von einem VOR zur Lagebestimmung dienen.
Ein Standard Pattern muss geflogen werden, sofern keine anderen Angaben durch ATC erfolgen.
Folgende Festlegungen gelten für ein Standard Pattern:
- Right Turn
- Timed Inbound Leg
- 1 min bei Flughöhe <= 14000ft
- 1,5min bei Flughöhe >14000ft
- Geschwindigkeit
- 200 KIAS bei MHA <=6000ft MSL
- 230 KIAS bei MHA 6001 – 14000ft MSL
Der Einflug in das Holding Pattern erfolgt ebenfalls in einer vorgeschriebenen Weise.

Je nach Sektor aus dem der Einflug erfolgt, gibt es 3 verschiedene Verfahren.
Die Bereiche werden in Relation zum Inbound Leg ermittelt.
In unserem Beispiel ist der Inbound Leg auf dem 180° Radial.
- Nähert sich das Flugzeug mit Heading im Bereich 110° bis 180° , so
erfolgt der Einflug in das Holding Pattern im Teardrop Verfahren.
- Liegt das Heading im Bereich 180° bis 290° so erfolgt der Einflug nach dem parallelen Verfahren
- und zuletzt erfolgt der Einflug in den Bereichen 290° - 360° oder 0° bis 110° nach dem direkten Verfahren.
| Parallel | Direct | Teardrop |
|---|---|---|
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